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Alles fing ganz unverhofft, an einen kühlen Herbsttag im November an. Das Küken Kasimiren erblickte am Totensonntag das Licht der Welt. Es verlebte eine schöne und ruhige Kindheit. Papa Friedrich brachte ihr das einmal eins des Fliegens bei und zeigte ihr die Welt. Er lehrte sie Vertrauen von Misstrauen zu unterscheiden. Wie wichtig es doch sei, Dinge zu hinterfragen und ihnen auf den Grund zu gehen. Eines Abends sagte er zu Kasimiren: „Sei auf der Hut, die Welt da draußen ist voll von Tücken und Problemen. Es ist nicht alles so, wie es anfangs scheint. Du bist noch unbeholfen und unerfahren mit deinem Gefieder. Und dennoch wirst auch du deine positiven und negativen Erfahrungen sammeln müssen.“

Die Tage und Wochen vergingen. Es folgte der Winter, der Frühling und der Sommer. Kasimiren liebte es zu fliegen und das Gefühl der unendlichen Freiheit. Sie war eins mit der Natur. An jenem Tag flog sie durch das städtische Waldgebiet. Unachtsam nahm sie zügig jeden Ast als Hindernis mit, flog da mal schneller und umrunden hier einen Baum und dort zwischen den Ästen nochmal zügig hindurch. Plötzlich zog eine Gewitterwolke heran und der Himmel verdunkelte sich. Es kam, wie es kommen musste! Kasimiren krachte mit voller Länge gegen einen Baum und stürzte bewusstlos zu Boden. Ist dass das Ende?

kasimiren

Das war der Einleitungstext, eines von mir geplanten Buches.

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